Smart Factory Lab

In München bauen Startups die Fabrik der Zukunft

Industrie 4.0 jetzt gemeinsam gestalten- Das ist das Ziel des Smart Factory Labs, das erstmals am 27. September 2018 in München stattfindet. Ausgerichtet vom Münchner Startup ProGlove ist die Veranstaltung gefüllt mit Keynotes und Diskussionen rund um die vernetzte Fabrik der Zukunft. In einem Massenprototyping entwickeln namhafte Top-Manager der Logistik- und Produktionsbranche gemeinsam mit Startups aus dem Umfeld der Industrie 4.0 neue Ansätze für die Fabrik von morgen.

München, 5 September 2018

Wir glauben, dass der Mensch weiterhin fester Bestandteil der Industrie bleiben wird. Allgemeine Zukunftsvisionen reichen aber nicht aus. Wir brauchen Konzepte, die wir jetzt umsetzen können, sagt Thomas Kirchner, Gründer und CEO von ProGlove. Deshalb stehen beim ersten Smart Factory Lab nicht theoretische Überlegungen im Vordergrund, sondern das Anwenden und das Prototypisieren von Ideen: In einem erstmals in dieser Form stattfindenden Massenprototyping werden zukunftsweisende Konzepte greifbar gemacht. Beim Smart Factory Lab bauen Startups und Unternehmen miteinander an der Zukunft der Industrie 4.0, denn wenn jemand die Smart Factory realisiert, dann wir Startups hier in München.

Christin Eisenschmid, General Managerin von Intel Deutschland eröffnet das  Smart Factory Lab. Anschließend referiert Jens Fiege, Vorstand des Logistikkonzerns Fiege, über die Smart Factory in dem familiengeführten Logistikunternehmen. In der zweiten Keynote beschreibt Dr. Harald Kolbe, Head of Digital Innovation von Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) den Einsatz smarter Wearables im Digital Warehouse der LTLS.

Ebenfalls sprechen die Startup-Gründer von Celonis, NavVis, Blik, Kinexon und Magazino, über die verschiedenen Ansätze zukunftsorientierter Lösungen im Bereich der Logistik und Produktion. „Wir freuen uns sehr Teil des Smart Factory Labs zu sein“, sagt Frederik Brantner, CEO von Magazino. „So unterschiedlich unsere Lösungsansätze für die Zukunft der Industrie auch sind, haben wir im Kern eine ähnliche Vision der Smart Factory. Es ist schön, dass wir Startups hier in München uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Ideen für die Industrie 4.0 vorantreiben.“

Abschließend berichtet Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, MINI, Rolls-Royce, BMW Motorrad, Kundenerlebnis und Digital Business Innovation BMW Group über die Bedeutung einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Startups und Unternehmen. „Unser Innovationsspektrum reicht heute weit über die klassische automobile Wertschöpfungskette hinaus. Wir arbeiten bereits sehr erfolgreich mit innovativen und kreativen Startups, wie ProGlove zusammen. So hat die Workaround GmbH ihr intelligentes Wearable in unserem Dingolfinger Werk weiterentwickelt und gemeinsam mit uns für die industrielle Anwendung optimiert. Also eine echte Win-Win Situation. Das Smart Factory Lab setzt genau auf diesen ideengetriebenen Austausch, um neue Konzepte für die Fabrik von morgen zu entwickeln.“